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ugandabwindi

Bwindi Impenetrable Forest, eine Stunde Auge in Auge mit Berggorillas

2 Nächte auf über 2.300 m in der Gorilla Valley Lodge, Trekking durch dichten Nebelwald, eine unvergessliche Stunde bei einer Gorilla-Familie, als fester Teil unserer Uganda-Reise.

Der Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark ist UNESCO-Welterbe und Heimat von rund der Hälfte aller noch lebenden Berggorillas weltweit. Hier, auf über 2.300 Metern Höhe, presst sich uralter Nebelwald über die Berge, undurchdringlich, feucht, voller Leben. In unserer Uganda-Reise verbringen wir zwei Nächte in der Gorilla Valley Lodge und gehen am Tag 9 zum Gorilla-Trekking: Briefing am Park-Headquarter, Wanderung durch dichten Regenwald und eine Stunde bei einer Berggorilla-Familie. Das Gorilla-Permit (aktuell 800 USD) ist im Reisepreis enthalten.
Bwindi Impenetrable Forest, eine Stunde Auge in Auge mit Berggorillas

Warum Bwindi das Herzstück jeder Uganda-Reise ist

Berggorillas leben nur an zwei Orten auf der Welt, in den Virunga-Vulkanen (Ruanda/DR Kongo) und im Bwindi Impenetrable Forest in Uganda. Rund 459 Tiere sind hier zu Hause, etwa die Hälfte des weltweiten Bestands. Der Wald ist seit 1994 UNESCO-Welterbe, über 25.000 Jahre alt und mit etwa 331 km² einer der biodiversesten Punkte Afrikas: ungefähr 350 Vogelarten, mehr als 200 Schmetterlinge, Schimpansen, Waldelefanten, und mittendrin die Familien, die Du besuchen darfst.

Ein Gorilla-Trekking ist kein Zoo-Besuch und keine garantierte Show. Du wanderst in Kleingruppen von maximal 8 Personen mit bewaffneten Rangern und lokalen Trackern durch echten Bergregenwald, manchmal eine Stunde, manchmal sechs. Es geht steil rauf und runter, der Boden ist oft tief, und es kann auch in der Trockenzeit jederzeit regnen. Wenn Du Deine zugewiesene Familie findest, hast Du genau eine Stunde bei ihnen. Diese Regel ist absolut, sie schützt die Tiere vor Stress und Krankheitsübertragung.

Genau diese Strenge ist der Grund, warum es Bwindi noch gibt. Die 800 USD, die Du für das Permit zahlst, fließen direkt in Wildhüter-Gehälter, Anti-Wilderei und Community-Projekte rund um den Park. Tourismus ist hier nicht Konsum, er ist Naturschutz auf Augenhöhe.

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Bwindi auf einen Blick

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Wann nach Bwindi? Klima Monat für Monat

Monat Fahren wir? Temperatur Regen Charakter
Januar Wildlife-Saison Nein 11 bis 23 °C 45 mm Trockenzeit-Ende, gute Trek-Bedingungen
Februar Wildlife-Saison Ja 11 bis 23 °C 60 mm Übergang, noch trocken, unser Reisemonat
März Schulter-Saison Ja 12 bis 22 °C 140 mm Regenzeit beginnt, wir reisen Ende März, vor dem stärksten Regen
April Schulter-Saison Ja 12 bis 22 °C 190 mm Lange Regenzeit, Pfade matschig, weniger Trekker
Mai Nein 12 bis 22 °C 140 mm Regenzeit klingt ab, lebendig grün
Juni Wildlife-Saison Nein 11 bis 22 °C 35 mm Trockenzeit, beste Trek-Bedingungen
Juli Wildlife-Saison Nein 11 bis 22 °C 40 mm Trockenzeit, Hochsaison, Permits früh sichern
August Wildlife-Saison Nein 11 bis 23 °C 75 mm Spät-Trockenzeit, sehr beliebt
September Nein 11 bis 23 °C 110 mm Kurze Regenzeit beginnt
Oktober Nein 12 bis 22 °C 160 mm Regen, satte Vegetation, weniger Trekker
November Schulter-Saison Ja 12 bis 22 °C 130 mm Regenzeit klingt ab, unser Reisemonat
Dezember Wildlife-Saison Ja 11 bis 23 °C 80 mm Trockenzeit beginnt, kürzere Treks

Quellen: Uganda Wildlife Authority, Bwindi-Klimadaten (Mittelwerte 30 Jahre). · Stand 06.2026

Anreise nach Bwindi, die ehrliche Logistik

Bwindi liegt im Südwesten Ugandas, dicht an der Grenze zu Ruanda und der DR Kongo. Es gibt zwei Wege, dort hinzukommen, und beide haben einen Preis, den ehrliche Anbieter offen nennen sollten.

1. Über Land aus dem Queen-Elizabeth-Nationalpark. So machen wir es: Nach unserer Safari-Etappe brechen wir morgens auf und schrauben uns in etwa 6 Stunden Fahrt immer höher in die Berge, vorbei an Bananenterrassen, Teeplantagen und kleinen Dörfern. Die Strecke ist asphaltiert bis kurz vor Bwindi, danach folgt eine kurvige Pisten-Etappe. Anstrengend, aber landschaftlich grandios, und Du siehst, wie Uganda wirklich aussieht.

2. Inlandsflug Entebbe → Kihihi oder Kisoro. Spart einen Reisetag, kostet 350-450 USD extra pro Strecke und Du verpasst die Landschaft. Für eine 11-tägige Rundreise lohnt sich das aus unserer Sicht nicht, die Fahrt ist Teil der Reise.

Dein Schlafplatz in Bwindi ist die Gorilla Valley Lodge am Waldrand auf etwa 2.300 m. Zwei Nächte: einen Akklimatisierungstag am Ankunftstag, den Trek-Tag, und am Abend einen entspannten Ausklang, bevor wir am Folgetag weiter Richtung Lake Mburo fahren.

Das Gorilla-Permit, alles, was Du wissen musst

Das Gorilla-Permit ist Deine offizielle Erlaubnis, eine habituierte Gorilla-Familie zu besuchen. Ausgestellt wird es von der Uganda Wildlife Authority (UWA), die Anzahl ist täglich streng begrenzt: pro Familie maximal 8 Personen, etwa 19 habituierte Familien stehen insgesamt zur Verfügung. Das macht das Permit zu einem der knappsten Reise-Slots der Welt.

Aktueller Preis: 800 USD pro Person für den Standard-Trek (1 Stunde bei den Gorillas). Die Habituation Experience im Rushaga-Sektor (4 Stunden mit einer noch nicht voll habituierten Familie) kostet 1.500 USD, ist aber nichts für Einsteiger und nicht Teil unserer Standardreise.

Bei uns ist das Permit im Reisepreis enthalten. Kein versteckter Aufschlag, keine Zubuchung kurz vor Abflug, kein Permit-Surcharge, wenn die UWA Preise anhebt, wir sichern die Permits bei Buchung und tragen das Risiko. Solltest Du es bei einem anderen Anbieter sehen, dass das Permit nicht inkludiert ist: nachhaken, das sind gerne mal 800 USD extra pro Person.

Wer kein Permit bekommt: Wer am Trek-Morgen erkältet ist, Husten, Fieber oder einen Magen-Darm-Infekt hat. Wir besprechen das auf der Anreise, und ja, wir achten ehrlich darauf. Gorillas teilen 98 % unserer DNA und sind hochgradig anfällig für menschliche Viren. Eine durchgereiste Grippe kann eine ganze Familie auslöschen.

Die 4 Sektoren von Bwindi, wo Du wirklich trekkst

Bwindi ist kein einzelner Einstiegspunkt. Der Park ist in vier Sektoren unterteilt, jeder mit eigenem Park-Headquarter, eigenen Gorilla-Familien und eigenem Charakter. Welcher Sektor zugewiesen wird, entscheidet die UWA am Morgen des Treks, abhängig davon, wo die Familien geschlafen haben und wie fit Du bist.

Buhoma (Nord) ist der älteste und meistbesuchte Sektor. Gute Lodge-Auswahl, mittelschwere Treks, solide Erstkontakt-Erfahrung, perfekt für die meisten Reisenden.

Ruhija (Ost) liegt auf etwa 2.350 m, ruhiger, weniger Trekker, aber steilere Anstiege. Hier sieht man auch häufig Waldelefanten und seltene Bergvögel.

Rushaga (Süd) hat die meisten habituierten Familien und ist der einzige Sektor mit der 4-stündigen Habituation Experience. Längere Anfahrt, dafür mehr Auswahl.

Nkuringo (Südwest) ist der höchste und anspruchsvollste Einstieg. Spektakuläre Ausblicke über die Virunga-Vulkane, aber lange Abstiege und mörderische Wiederaufstiege am Ende. Etwas für sportliche Trekker.

Unsere Lodge liegt in Reichweite mehrerer Sektoren, die UWA verteilt morgens nach Fitness, Wunsch und Familien-Standort. Du kannst Präferenzen äußern, aber keine garantieren.

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Gorilla-Trekking: Uganda vs. Ruanda im Vergleich

Uganda (Bwindi)
Ruanda (Volcanoes)
Permit-Preis
800 USD
1.500 USD
Anreise ab Hauptstadt
8-10 h Roadtrip ab Entebbe (Teil der Rundreise) oder Inlandsflug
2-3 h Fahrt ab Kigali, sehr kurz
Wald-Charakter
Dichter, alter Regenwald, Impenetrable trägt den Namen zu Recht
Offene Bambuswälder am Vulkanhang, leichter zu durchqueren
Trek-Dauer (Hin/Rück)
1-6 Stunden je nach Familie und Sektor
30 Min, 4 Stunden, oft kürzer
Schwierigkeit
Mittel bis hart, steil & matschig
Leicht bis mittel, weniger steil
Rundreise-Potenzial
Top, Safari, Schimpansen, Falls, Gorillas in 11 Tagen
Begrenzt, meist nur Gorilla-Stopover
Unsere Wahl & Warum
Uganda. Halber Permit-Preis, dichteres Erlebnis, volle Rundreise.
Lohnt nur, wenn Du wenig Zeit und großes Budget hast.
  • Permit-Preis

    Uganda (Bwindi)
    800 USD
    Ruanda (Volcanoes)
    1.500 USD
  • Anreise ab Hauptstadt

    Uganda (Bwindi)
    8-10 h Roadtrip ab Entebbe (Teil der Rundreise) oder Inlandsflug
    Ruanda (Volcanoes)
    2-3 h Fahrt ab Kigali, sehr kurz
  • Wald-Charakter

    Uganda (Bwindi)
    Dichter, alter Regenwald, Impenetrable trägt den Namen zu Recht
    Ruanda (Volcanoes)
    Offene Bambuswälder am Vulkanhang, leichter zu durchqueren
  • Trek-Dauer (Hin/Rück)

    Uganda (Bwindi)
    1-6 Stunden je nach Familie und Sektor
    Ruanda (Volcanoes)
    30 Min, 4 Stunden, oft kürzer
  • Schwierigkeit

    Uganda (Bwindi)
    Mittel bis hart, steil & matschig
    Ruanda (Volcanoes)
    Leicht bis mittel, weniger steil
  • Rundreise-Potenzial

    Uganda (Bwindi)
    Top, Safari, Schimpansen, Falls, Gorillas in 11 Tagen
    Ruanda (Volcanoes)
    Begrenzt, meist nur Gorilla-Stopover
  • Unsere Wahl & Warum

    Uganda (Bwindi)
    Uganda. Halber Permit-Preis, dichteres Erlebnis, volle Rundreise.
    Ruanda (Volcanoes)
    Lohnt nur, wenn Du wenig Zeit und großes Budget hast.

Stand 06.2026

Berggorilla im Bwindi Impenetrable Forest, Uganda
Eine Stunde auf Augenhöhe, das ist der Grund, warum Bwindi für viele die emotionalste Stunde ihres Lebens wird.

So erlebst Du Bwindi in unserer Reise

In unserer 11-tägigen Uganda-Rundreise sind Tag 8 und 9 für Bwindi reserviert. Nach dem Aufstieg aus der Savanne hast Du einen vollen Nachmittag zum Akklimatisieren, am nächsten Morgen den Trek, und am Abend Zeit zum Setzen, bevor wir am Folgetag weiterfahren.

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Was Du in Bwindi sehen kannst

Bilder aus dem Bwindi

Packliste fürs Gorilla-Trekking

Du brauchst keine Profi-Ausrüstung, aber ein paar Dinge sind nicht verhandelbar. Was im Wald fehlt, fehlt, Du kannst nirgendwo nachkaufen.

  • Wasserdichte Wanderschuhe mit knöchelhohem Schaft. Eingelaufen, nicht neu. Der Boden ist tief und rutschig.
  • Lange Hose (atmungsaktiv, schnelltrocknend) und langärmliges Hemd, Brennnesseln und Bissameisen lieben bloße Haut.
  • Wasserdichte Regenjacke. Es kann jederzeit regnen, auch in der Trockenzeit.
  • Gartenhandschuhe (1 € im Baumarkt), Du wirst Dich an Lianen, Brennnesseln und matschigen Hängen festhalten. Game-Changer.
  • Gamaschen gegen Schlamm und Bissameisen (optional, aber nett).
  • Mindestens 2 L Wasser, Müsliriegel, Lunchbox bekommst Du von der Lodge.
  • Kamera, aber kein Blitz, das ist verboten. Smartphones reichen für die Erinnerung; eine Spiegelreflex mit ISO 1600+ lohnt sich, weil es im Wald dunkel ist.
  • Mund-Nasen-Schutz ist Pflicht in den letzten 7 m vor den Gorillas (zum Schutz der Tiere).
  • Bargeld in USD für Trinkgeld an Ranger und Träger (ca. 15-20 USD pro Person für Ranger, 15 USD für Träger).

Träger empfehlen wir ausdrücklich. Für umgerechnet etwa 20 USD trägt ein lokaler Mann oder eine lokale Frau Dein Tagesgepäck und hilft Dir auf rutschigen Hängen. Das Geld fließt direkt in die Community am Park-Rand, und Du machst Deinen Trek deutlich angenehmer.

Wie schwierig ist das Gorilla-Trekking wirklich?

Ehrliche Antwort: das hängt vom Tag und von Deiner zugewiesenen Familie ab. Der Wald liegt zwischen 1.160 und 2.607 Metern, Pfade sind steil, oft matschig und manchmal nur mit Machete passierbar. Eine Trek-Gruppe kann nach 1 Stunde bei den Gorillas sein, oder erst nach 6.

Wer halbwegs fit ist und feste Wanderschuhe trägt, schafft es. Du musst kein Bergläufer sein, aber Du solltest mehrere Stunden Auf-und-Ab in feuchtem, schwül-warmem Klima aushalten. Auf 2.300 m Höhe gibt es spürbar weniger Sauerstoff, das ist der Grund, warum wir Dir einen vollen Akklimatisierungstag vor dem Trek einbauen.

Unser Tipp: Buche einen Träger (~20 USD). Du machst Deinen Trek deutlich angenehmer, und das Geld fließt direkt in die Familien am Park-Rand.

Wie nachhaltig ist Gorilla-Trekking eigentlich?

Eine berechtigte Frage. Die ehrliche Antwort: Tourismus ist der Grund, warum es noch Berggorillas gibt. Vor 30 Jahren standen sie kurz vor der Ausrottung, Wilderei, Lebensraumverlust, Bürgerkrieg. Heute wächst die Population langsam, aber stabil. Der einzige nachhaltige Schutzhebel, der bisher funktioniert hat, ist gut regulierter, teurer, limitierter Tourismus.

Von den 800 USD Permit-Gebühr fließen laut Uganda Wildlife Authority etwa 20 % direkt in die Community rund um den Park, in Schulen, Wasserversorgung, alternative Einkommen wie Bienenzucht und Kunsthandwerk. Der Rest finanziert Ranger-Gehälter, Veterinär-Patrouillen und Anti-Wilderei.

Was Du als Reisender dazulegen kannst:

  • Träger buchen, direktes Einkommen für die Familien am Park-Rand.
  • Lokal essen und kaufen, Lodges, Kunsthandwerk, Batwa-Community-Besuch.
  • 7-Meter-Regel und 1-Stunde-Regel respektieren, auch wenn der Tracker mal locker wirkt.
  • Niemals mit Blitz fotografieren, nicht essen oder trinken in Sichtweite der Tiere.
  • Mit Husten zu Hause bleiben, auch wenn das den Trek kostet.

Über unser Regenwald-Projekt sichern wir zusätzlich pro Reisendem 64 m² Regenwald in einem partner-zertifizierten Schutzgebiet, automatisch, ohne Aufpreis.

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Ist Bwindi etwas für Dich?

Für dich

  • Du willst eines der seltensten Wildlife-Erlebnisse der Welt, nicht nur ein Foto, sondern eine echte Begegnung
  • Du bist halbwegs fit und kannst mehrere Stunden in unwegsamem Gelände wandern
  • Du buchst lieber Kleingruppen mit FGASA-Lead als 20-Personen-Busse
  • Du planst Uganda als Rundreise, nicht nur als Gorilla-Stopover

Eher nicht

  • Du suchst Luxus-Lodges mit Pool auf 2.300 Meter Höhe
  • Du willst eine Garantie, dass die Wanderung kurz wird, Bwindi schreibt seine eigenen Regeln
  • Du bist erkältet, der Trek muss dann abgesagt werden, zum Schutz der Gorillas

In welcher Reise erlebst Du Bwindi?

Bwindi ist Teil unserer 11-tägigen Uganda-Rundreise. Hier sind die nächsten Termine:

Bereit für eine Stunde, die Du nie vergisst?

11 Tage Uganda mit Bwindi-Gorillas, Schimpansen in Kibale, Murchison Falls und Safari, ab 4.845 €, Permit inklusive.

Reise ansehen

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Mehr zu Uganda

Häufige Fragen

Wie hoch ist die Erfolgsquote beim Gorilla-Trekking in Bwindi?

Sehr hoch, laut Uganda Wildlife Authority bei über 95 %. Die Tracker sind seit Tagesanbruch unterwegs und kennen die habituierten Familien aus dem Effeff. Eine Garantie kann niemand geben (Wildtiere sind Wildtiere), aber bei unseren bisherigen Bwindi-Reisen hat jede Gruppe ihre Gorillas gesehen.

Wie lange dauert die Wanderung zu den Gorillas?

Zwischen 1 und 6 Stunden in eine Richtung, je nachdem, wo sich Deine zugewiesene Familie an diesem Morgen aufhält. Plane realistisch 4-8 Stunden im Wald ein. Bei den Gorillas selbst hast Du genau 1 Stunde, diese Regel ist absolut und schützt die Tiere vor Stress und Krankheitsübertragung.

Was kostet das Gorilla-Permit und ist es im Reisepreis enthalten?

Aktuell 800 USD pro Person, ausgestellt von der Uganda Wildlife Authority. Bei uns ist das Permit im Reisepreis enthalten, keine Zubuchung, kein Aufschlag, kein Permit-Surcharge bei Preiserhöhungen. Damit musst Du Dich vor der Reise um nichts kümmern.

Wo übernachten wir in Bwindi?

Zwei Nächte in der Gorilla Valley Lodge am Rand des Nationalparks auf etwa 2.300 m. Du hast einen ganzen Tag zum Akklimatisieren vor dem Trek und am Trek-Tag eine vollständige Erholung danach, keine Hetze, keine Umzüge.

Wie fit muss ich für den Gorilla-Trek sein?

Halbwegs fit reicht. Du solltest mehrere Stunden in unwegsamem, hügeligem Gelände wandern können, feuchtes Klima, steile Anstiege, tiefer Boden. Marathonläufer-Niveau braucht es nicht, aber wer sich auf einer 4-stündigen Bergtour zu Hause unwohl fühlt, sollte Bwindi überdenken. Auf Wunsch organisieren wir lokale Träger.

Was passiert, wenn ich am Trek-Morgen krank bin?

Ehrliche Antwort: Du darfst nicht mit. Gorillas teilen 98 % unserer DNA und sind hochgradig anfällig für menschliche Viren, eine Erkältung kann eine ganze Familie auslöschen. Bei Husten, Fieber oder Magen-Darm-Infekten ist der Trek nicht möglich. Eine Erstattung des Permits ist über UWA leider nicht vorgesehen, eine gute Reiserücktrittsversicherung deckt das ab.

Welche Packliste brauche ich für den Trek?

Wasserdichte, eingelaufene Wanderschuhe, lange Hose, langärmliges Hemd, Regenjacke, Gartenhandschuhe (gegen Brennnesseln), 2 L Wasser, Sonnenschutz, Mund-Nasen-Schutz (Pflicht in den letzten 7 m), Kamera ohne Blitz und Bargeld in USD für Trinkgelder. Eine ausführliche Packliste haben wir in der Sektion oben.

Wie integriert sich Bwindi in die Uganda-Rundreise?

Bwindi ist Tag 8-9 unserer 11-tägigen Rundreise. Vorher: Schimpansen-Trekking in Kibale (Tag 4-5), Murchison Falls (Tag 2-3), Queen Elizabeth Safari (Tag 6-7). Danach: Lake Mburo (Tag 10) und zurück nach Entebbe (Tag 11). So bekommst Du alle Big-Five-Erlebnisse Ugandas in einer einzigen Reise.

Gibt es ein Mindest- oder Maximalalter für das Gorilla-Trekking?

Das offizielle Mindestalter der Uganda Wildlife Authority liegt bei 15 Jahren. Off The Path reist generell nur mit Erwachsenen. Entscheidend ist nicht das Alter, sondern die Fitness, der Trek kann je nach Gorilla-Familie zwischen 2 und 8 Stunden dauern, oft steil und durch dichtes Unterholz.

Kann ich während der Schwangerschaft trekken?

Bis etwa zur 26. Schwangerschaftswoche ja, sofern Dein Arzt zustimmt und Deine Fitness es zulässt. Sprich uns vor Buchung an, wir besprechen ehrlich, ob das für Dich machbar ist. Höhe (2.300 m) und körperliche Belastung sind die kritischen Faktoren.

Was passiert, wenn es während des Treks regnet?

Es regnet, wir trekken trotzdem. Bwindi ist Regenwald, und auch in der Trockenzeit kann jederzeit ein Schauer kommen. Deshalb wasserdichte Schuhe und Regenjacke. Nur bei extremen Wetterlagen (Sturm, Erdrutsch-Gefahr) bricht der Ranger ab.

Darf ich die Gorillas anfassen oder füttern?

Nein. Es gilt die 7-Meter-Regel: Du musst mindestens 7 m Abstand halten. Wenn ein junger Gorilla aus Neugier näher kommt (kommt vor!), zieht sich die Gruppe zurück. Niemals essen, trinken oder mit Blitz fotografieren in Sichtweite der Tiere.

Wie sicher ist Bwindi für Reisende?

Sehr sicher. Bwindi ist seit Jahren stabil, die Wege sind gut gesichert, jeder Trek wird von bewaffneten UWA-Rangern begleitet (Schutz vor Waldelefanten und ehemals auch vor Wilderern). Das Auswärtige Amt stuft die Bwindi-Region aktuell als unbedenklich ein. Wir prüfen die Sicherheitslage laufend.

Welche Reisezeit ist die beste für Bwindi?

Die Trockenzeiten Juni-August und Dezember-Februar sind am angenehmsten, weniger Schlamm, kürzere Treks, klare Sicht. Wir reisen bewusst in den Schultern (Ende Februar, Ende März, Ende November), um die Hochsaison-Preise und das Trekker-Gedränge zu vermeiden, ohne in die volle Regenzeit zu kommen.

Was ist die Habituation Experience und lohnt sie sich?

Die Habituation Experience im Rushaga-Sektor erlaubt 4 Stunden bei einer noch nicht voll habituierten Familie, statt 1 Stunde. Permit-Preis: 1.500 USD. Es ist eindrucksvoll, aber körperlich sehr anstrengend (die Familien sind scheuer, daher längere Verfolgung) und nichts für Erst-Trekker. Nicht Teil unserer Standardreise.

Wie viel Trinkgeld ist üblich?

Für die Ranger-Crew rechnen wir ca. 15-20 USD pro Person aus der Gruppe, für Deinen Träger ca. 15 USD. In USD-Bargeld mitbringen. Das ist freiwillig, aber stark verankert, Ranger-Gehälter sind niedrig, Trinkgelder ein wichtiger Einkommens-Baustein.

Wie viele Personen sind in unserer Trek-Gruppe?

Pro Gorilla-Familie maximal 8 Trekker (UWA-Regel) plus Ranger und Tracker. Unsere Reisegruppe ist generell auf ≤ 8 Personen begrenzt, also seid Ihr im Idealfall unter Euch, mit FGASA-Lead und lokalem Ranger.

Brauche ich eine spezielle Reiseversicherung?

Ja. Wir empfehlen dringend eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport (z. B. ADAC, Hanse Merkur) und eine Reiserücktrittsversicherung, letztere deckt im Idealfall auch den Fall ab, dass Du am Trek-Morgen krank bist und das Permit verfällt.

Stand 06.2026