botswanakhwai
Khwai-Schutzgebiet, Walking Safari, Mokoro und Nachtpirsch
Eine von der Gemeinde verwaltete Wildnis neben dem Moremi, wo Wandern, Nachtpirsch und Mokoro möglich sind. Die Bühne unseres Wilderness Trails.
„Zu Fuß bist Du kein Zuschauer mehr, Du bist Teil der Wildnis.“

Khwai, Wildnis am Rand des Moremi
Das Khwai-Schutzgebiet liegt im Norden des Okavango-Ökosystems, direkt an der Grenze zum Moremi-Nationalpark. Der namensgebende Khwai-Fluss bildet eine Lebensader, an der sich in der Trockenzeit das Wild sammelt. Für viele Kenner ist Khwai das eigentliche Juwel der Region, weniger reguliert, ursprünglicher und vielseitiger als der Nationalpark nebenan.
Der entscheidende Unterschied: Khwai ist kein Nationalpark, sondern eine von der Gemeinde verwaltete Konzession. Das ehemalige Jagdgebiet wird heute über einen Community Trust touristisch genutzt, die Einnahmen fließen in die lokale Gemeinschaft. Das ist gelebter, gemeinschaftsbasierter Naturschutz.
Was im Khwai möglich ist, und im Nationalpark nicht
Weil Khwai eine Konzession ist, sind hier Erlebnisse erlaubt, die im Moremi tabu sind:
Walking Safaris und mehrtägige Wilderness Trails, die Wildnis zu Fuß, mit erfahrenen Guides. Nachtpirschfahrten, die Chance auf nachtaktive Tiere wie Leopard, Zibetkatze oder Löffelhund, die man tagsüber kaum sieht. Mokoro-Touren auf dem Khwai-Fluss, lautloses Gleiten durch die Wasserwege.
Genau diese Freiheiten machen Khwai zur perfekten Bühne für unseren Wilderness Trail: fünf Tage überwiegend zu Fuß, mit einem mobilen Trailcamp, Mokoro-Tour und Pirschfahrten, inklusive Nachtpirsch.
Der Wilderness Trail, was ein mehrtägiger Fußmarsch wirklich bedeutet
Ein Wilderness Trail ist etwas grundlegend anderes als ein einstündiger Busch-Spaziergang als Beiprogramm. Wir wandern mehrere Tage mit leichtem Gepäck durch das Khwai, schlagen abends ein einfaches, mobiles Trailcamp auf und schlafen nah an der Natur, ohne Zaun, dafür unter einem Sternenhimmel, den Du so kaum je gesehen hast.
Zu Fuß verändert sich alles: Du liest Spuren, riechst die Tiere, bevor Du sie siehst, und bist selbst nur ein Lebewesen unter vielen. Es geht nicht um Nähe um jeden Preis, sondern um das ehrfürchtige Gefühl, sich denselben Boden zu teilen. Mehr über Format, Fitness und Sicherheit liest Du in unserem Walking-Safari-Ratgeber.
Sicherheit zu Fuß, und die Philosophie dahinter
Die häufigste Frage: Ist das nicht gefährlich? Zu Fuß in einem Gebiet mit Elefanten, Büffeln und Löwen unterwegs zu sein, verlangt Respekt und Erfahrung, beides bringen unsere lokalen Guides mit. Wir gehen leise, in kleiner Gruppe, lesen das Verhalten der Tiere und halten bewusst Abstand. Sicherheit entsteht hier nicht durch Nähe, sondern durch Wissen, Vorsicht und das richtige Verhalten.
Wir sind stille Beobachter und geben den Tieren den Raum, den sie brauchen. Für intensivere Begegnungen nutzen wir die Pirschfahrten, dort können wir uns auch Löwenrudeln oder den seltenen Wildhunden sicher nähern, um ihr Sozialverhalten zu beobachten.
01
Tiere im Khwai-Schutzgebiet
- Wilderness Trail
- 5 Tage
- Pirschfahrten
- 3
- in der Gruppe
- max. 8
- Elefanten
- Giraffen
- Wildhunde
- Löwen
- Leoparden
- Geparden
- Zebras
- Flusspferde
02
Unsere 8-Tage-Route durchs Khwai
- Tag 1
Hallo Botswana, Ankunft in Maun
Ankunft in Maun und Treffen mit Guide und Gruppe gegenüber des Flughafens. Anschließend geht es direkt ins Khwai-Schutzgebiet zu unserem Camp. Bei einem ersten gemeinsamen Abendessen bekommst Du eine Einführung in die kommenden Tage und kommst in Safari-Stimmung.
Übernachtung: Khwai-Schutzgebiet
- Tag 2
Erster Game Drive & Start des Trails
Zum Sonnenaufgang geht es im offenen Fahrzeug auf den ersten Game Drive. Zurück im Camp gibt es Frühstück, und Du packst in Ruhe Deinen Rucksack für den Trail. Gegen 16 Uhr lassen wir das mobile Camp hinter uns und starten zu Fuß in die Wildnis, bis zum Sonnenuntergang, dann schlagen wir unser erstes Biwak mitten im Busch auf. Nachts halten wir abwechselnd Wache am Feuer.
Übernachtung: Biwak im Busch
- Tag 3
Wilderness Trail, zu Fuß in die Wildnis
Die Tage auf dem Trail sind vertraut und zugleich unvorhersehbar: Die Mahlzeiten geben dem Tag Struktur, doch der Busch bestimmt, wohin wir gehen und welche Geschichten uns Spuren und Geräusche erzählen.
Übernachtung: Trailcamp
- Tag 4
Wilderness Trail, durch wechselnde Landschaften
Mit dem ersten Licht erwacht das Camp. Wir kochen Kaffee im Sand, frühstücken einfach und brechen auf, solange die Luft noch kühl ist, über offene Ebenen, durch Mopane-Wälder und entlang leiser Pfade, die nur Tiere und Wind kennen.
Übernachtung: Trailcamp
- Tag 5
Wilderness Trail, im Takt der Natur
Zur Mittagszeit suchen wir Schatten unter großen Bäumen, ruhen und lauschen. Wenn die Hitze nachlässt, ziehen wir weiter, bis das Abendlicht einen Platz für die Nacht zeigt: Feuer im Sand, Matratzen unter dem Himmel, abwechselnde Wache.
Übernachtung: Trailcamp
- Tag 6
Rückkehr & Mokoro-Abenteuer
Am Morgen laufen wir zurück zum mobilen Camp, Füße hochlegen, duschen, ankommen. Am Nachmittag gleiten wir im Mokoro, dem traditionellen Einbaum, lautlos durch die stillen Wasserwege von Khwai, zwischen Seerosen und Schilf.
Übernachtung: Khwai-Schutzgebiet
- Tag 7
Auf Pirsch im Khwai-Gebiet
Heute erkunden wir Khwai vom Fahrzeug aus. Morgens und am späten Nachmittag gehen wir auf Game Drive und suchen die Tiere, denen wir zu Fuß nicht so nah kommen konnten, mit etwas Glück Löwen, Leoparden, Wildhunde oder große Elefantenbullen. Den Tag lassen wir bei einem Abendessen unter dem weiten Himmel Botswanas ausklingen.
Übernachtung: Khwai-Schutzgebiet
- Tag 8
Zurück nach Maun & Abreise
Nach einem frühen Start geht es zurück nach Maun, unterwegs oft mit letzten Tiersichtungen. Gegen 10:30 Uhr erreichen wir die Stadt, Rückflüge sind ab 12:00 Uhr problemlos möglich.
Tag 1Hallo Botswana, Ankunft in Maun
Ankunft in Maun und Treffen mit Guide und Gruppe gegenüber des Flughafens. Anschließend geht es direkt ins Khwai-Schutzgebiet zu unserem Camp. Bei einem ersten gemeinsamen Abendessen bekommst Du eine Einführung in die kommenden Tage und kommst in Safari-Stimmung.
Übernachtung: Khwai-Schutzgebiet
Tag 2Erster Game Drive & Start des Trails
Zum Sonnenaufgang geht es im offenen Fahrzeug auf den ersten Game Drive. Zurück im Camp gibt es Frühstück, und Du packst in Ruhe Deinen Rucksack für den Trail. Gegen 16 Uhr lassen wir das mobile Camp hinter uns und starten zu Fuß in die Wildnis, bis zum Sonnenuntergang, dann schlagen wir unser erstes Biwak mitten im Busch auf. Nachts halten wir abwechselnd Wache am Feuer.
Übernachtung: Biwak im Busch
Tag 3Wilderness Trail, zu Fuß in die Wildnis
Die Tage auf dem Trail sind vertraut und zugleich unvorhersehbar: Die Mahlzeiten geben dem Tag Struktur, doch der Busch bestimmt, wohin wir gehen und welche Geschichten uns Spuren und Geräusche erzählen.
Übernachtung: Trailcamp
Tag 4Wilderness Trail, durch wechselnde Landschaften
Mit dem ersten Licht erwacht das Camp. Wir kochen Kaffee im Sand, frühstücken einfach und brechen auf, solange die Luft noch kühl ist, über offene Ebenen, durch Mopane-Wälder und entlang leiser Pfade, die nur Tiere und Wind kennen.
Übernachtung: Trailcamp
Tag 5Wilderness Trail, im Takt der Natur
Zur Mittagszeit suchen wir Schatten unter großen Bäumen, ruhen und lauschen. Wenn die Hitze nachlässt, ziehen wir weiter, bis das Abendlicht einen Platz für die Nacht zeigt: Feuer im Sand, Matratzen unter dem Himmel, abwechselnde Wache.
Übernachtung: Trailcamp
Tag 6Rückkehr & Mokoro-Abenteuer
Am Morgen laufen wir zurück zum mobilen Camp, Füße hochlegen, duschen, ankommen. Am Nachmittag gleiten wir im Mokoro, dem traditionellen Einbaum, lautlos durch die stillen Wasserwege von Khwai, zwischen Seerosen und Schilf.
Übernachtung: Khwai-Schutzgebiet
Tag 7Auf Pirsch im Khwai-Gebiet
Heute erkunden wir Khwai vom Fahrzeug aus. Morgens und am späten Nachmittag gehen wir auf Game Drive und suchen die Tiere, denen wir zu Fuß nicht so nah kommen konnten, mit etwas Glück Löwen, Leoparden, Wildhunde oder große Elefantenbullen. Den Tag lassen wir bei einem Abendessen unter dem weiten Himmel Botswanas ausklingen.
Übernachtung: Khwai-Schutzgebiet
Tag 8Zurück nach Maun & Abreise
Nach einem frühen Start geht es zurück nach Maun, unterwegs oft mit letzten Tiersichtungen. Gegen 10:30 Uhr erreichen wir die Stadt, Rückflüge sind ab 12:00 Uhr problemlos möglich.
Eindrücke aus dem Khwai
03
Passt der Wilderness Trail zu Dir?
Für dich
- Du willst die Wildnis vor allem zu Fuß erleben, nicht nur vom Fahrzeug aus.
- Du bist durchschnittlich fit und bereit, mehrere Tage mit leichtem Gepäck zu wandern.
- Schlafen im mobilen Trailcamp, nah an der Natur, ist für Dich ein Abenteuer, kein Verzicht.
- Du suchst das ursprünglichste, intensivste Naturerlebnis, und akzeptierst einfache Bedingungen.
Eher nicht
- Du möchtest vor allem komfortabel im Geländewagen sitzen, dann ist unsere Okavango-Safari besser.
- Mehrtägiges Wandern in Hitze ist körperlich nichts für Dich.
- Du brauchst festen Komfort, Strom und WLAN.
Bereit für den Trail?
Erlebe das Khwai zu Fuß, mobiles Trailcamp, Mokoro und Nachtpirsch, in kleiner Gruppe mit lokalen Guides.
Wilderness Trail ab 3.495 € ansehenHäufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Khwai und dem Moremi-Nationalpark?
Moremi ist ein streng regulierter Nationalpark (kein Wandern, keine Nachtfahrten). Khwai ist eine von der Gemeinde verwaltete Konzession direkt nebenan, in der Walking Safaris, Nachtpirschfahrten und Mokoro-Touren erlaubt sind. Die Einnahmen kommen über einen Community Trust der lokalen Bevölkerung zugute.
Wie fit muss ich für den Wilderness Trail sein?
Du solltest durchschnittlich fit und bereit sein, mehrere Tage mit leichtem Gepäck in der Hitze zu wandern. Es ist kein Hochleistungssport, aber auch kein Spaziergang, Trittsicherheit und Ausdauer helfen. Wir passen das Tempo der Gruppe an und gehen früh, solange die Luft kühl ist.
Ist eine Walking Safari nicht gefährlich?
Zu Fuß in der Wildnis unterwegs zu sein verlangt Respekt und Erfahrung. Unsere lokalen Guides kennen das Verhalten der Tiere, wir gehen leise, in kleiner Gruppe und halten bewusst Abstand. Sicherheit entsteht durch Wissen und Vorsicht, nicht durch Nähe. Vor dem Trail gibt es ein ausführliches Briefing.
Wo schläft man auf dem Trail?
In einem leichten, mobilen Trailcamp, das wir mitführen. Geschlafen wird nah an der Natur, ohne Zaun. Das gesamte Trail-Equipment (Schlafsack, Isomatte, Biwaksack, Campingstuhl, Geschirr, Trail-Verpflegung) ist gestellt, Du trägst nur Deine persönlichen Dinge.
Gehört eine Mokoro-Tour dazu?
Ja. Am Tag der Rückkehr vom Trail gleiten wir im Mokoro, dem traditionellen Einbaum, durch die Wasserwege des Khwai. Mehr über dieses besondere Erlebnis liest Du in unserem Mokoro-Ratgeber.
Was kostet der Wilderness Trail?
Unser 8-tägiger Wilderness Trail startet ab 3.495 € pro Person. Enthalten sind unter anderem fünf Tage Trail, drei Pirschfahrten, die Mokoro-Tour, das komplette Trail-Equipment, alle Mahlzeiten und die Transfers ab Maun. Nicht enthalten ist die internationale An- und Abreise nach Maun.
Kann man im Khwai nachts auf Pirsch?
Ja, anders als im Nationalpark sind in der Khwai-Konzession Nachtpirschfahrten erlaubt. Mit dem Scheinwerfer hast Du die Chance auf nachtaktive Tiere wie Leopard, Zibetkatze, Ginsterkatze oder Löffelhund, die man tagsüber kaum zu Gesicht bekommt.
Wann ist die beste Zeit fürs Khwai?
Die Trockenzeit von etwa Mai bis Oktober ist ideal: Das Wild sammelt sich am Khwai-Fluss, die Vegetation ist licht und die Bedingungen zum Wandern angenehmer. Details findest Du im Reisezeit-Ratgeber.
Stand 06.2026